Evang. luth. Kindertagesstätte Lummerland

Beteiligung – Partizipation – der Kinder im „offenen Kindergarten“

Grundlegende Annahme des offenen Kindergartens ist die veränderte Sichtweise auf das Kind (Bild vom Kind), sowie die Selbstwirksamkeit als Schlüsselprozess.

Die veränderte Sichtweise des Kindes – als „Selbstgestalter“ seiner Entwicklung – setzt Partizipation im Alltag voraus. Diese ist eine wichtiger Schlüsselprozess für die kindliche Entwicklung, damit sich Kinder als wirksam und bedeutsam erleben.

Diese Grundhaltung ist erforderlich, um erfolgreiches Lernen zu ermöglichen, denn das Kind kann sagen . . .

. . . ich bin wertvoll . . . ich bin anerkannt . . . ich bin gleichwertig . . . ich bin fähig zu handeln . . . ich gehöre dazu . . . ich wirke mit.

Jeder Mensch möchte sich bedeutsam sehen, als leistungs- und handlungsfähig, sich selbst als wirksam, bedeutungsvoll, wichtig und unverzichtbar.

Das Kind als Selbstgestalter seiner Entwicklung meint, dass das Kind im sozialen Gefüge Kindergarten teilhaben soll und bei der Strukturierung, sowie der inhaltichen Gestaltung alltäglicher Abläufe im Kindergarten mitwirkt. In der Gemeinschaft werden Regeln für das Zusammenleben vereinbart, Konflikte gemeinsam gelöst und bei Projekt- und Planungsideen die Kinder mit einbezogen. Dabei erhalten sie die Möglichkeit sich selbst einzubringen, ihre Meinung zu äußern und Rückmeldung zu geben.

Die Kinder haben bei uns in verschiedenen Bereichen und Situationen die Möglichkeit am sozialen Gefüge Kindergarten teil zu haben Wahl von Spielort, Spielplatz, Spielzeug und Spielthema, Spielinhalt, Spielpartner und Spielgruppe, sowie Spieldauer.

Mehr über die Beteiligung der Kinder im „offenen Kindergarten Lummerland“ erfahren Sie in unserer Konzeption im Haus.